Roto-Peening ist ein rotatives Impakt-Peening-Verfahren mit Wolframkarbid-Flappern auf einem Hochgeschwindigkeits-Rotationswerkzeug (3.000-12.000 U/min). Das Werkzeug wird mit kontrollierter Anpresskraft und Geschwindigkeit auf die Zielfläche angewendet — typischerweise für zylindrische Flächen, Bohrungen oder Rotationskörper, an denen automatisierte Shot-Peening-Kabinen weniger wirksam sind.
Im Vergleich zum konventionellen Kugelstrahlen erreicht Roto-Peening hohe Almen-Intensitäten (typisch 10-22A und bis zu 14C) mit besserer Richtungskontrolle, hoher Produktivität und geringem Werkzeugplatzbedarf (manuell oder halbautomatisch).
Das Verfahren ist durch AMS 2590 (Rotary Flap Peening of Metal Parts) normiert, mit Überdeckungsprüfung nach SAE J2277. Härte und Unversehrtheit der Karbid-Flapper werden vor jedem Einsatz geprüft.